Homo faber (Homo faber 1516)

Homo faber

Ein Bericht von Max Frisch
Bühnenfassung von Volkmar Kamm
1957 erschien „Homo faber“, der Bericht des Schweizer Schriftstellers Max Frisch (1911-1991). Ein Buch über die Erschütterung eines Ingenieurs, der sein Leben auf Technik, Berechnung und Wahrscheinlichkeit gegründet hatte. Durch eine Reihe von Zufällen und Schicksalsschlägen kommt der Mann, der versucht, sich nicht in Bindungen zu begeben, zu Fall. Zu spät erkennt er, dass er am Leben vorbeilebt. Das Buch schlug nach dem Erscheinen ein wie eine Rakete. Noch heute, fast sechzig Jahre später, ist Frischs Werk Schullektüre, wird der Bericht in der ganzen Welt gelesen. Im Stadttheater Fürth kommt „Homo faber“ jetzt auf die Bühne. In der Theater-Fassung von Volkmar Kamm inszeniert erstmals am Stadttheater Ulrike Arnold aus München eines der Hauptwerke des Schweizer Autors.

„Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen“ – so beschreibt Walter Faber, die Hauptfigur, in einem klaren Satz sich und seine Welt. Er, Ingenieur der UNESCO, Vernunftmensch und Macher, glaubt, er habe alles im Griff: das Leben, die Zukunft, die Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren, das seine Welt, seine Gefühle und seinen Verstand verwirrt: Eine Kette von Zufällen lässt Walter Faber auf einer Schiffspassage von New York nach Frankreich der jungen Sabeth begegnen. Sie erinnert ihn an seine Jugendliebe Hanna. Er beginnt mit Sabeth eine Reise durch Europa, die ihn zurück in die Vergangenheit und auch zu Hanna führt. Walter Faber lässt sich treiben Er ahnt, was er nicht wissen will: dass Sabeth seine Tochter ist. In Athen, dem Wohnsitz Hannas erfährt er dann die ganze Wahrheit
Königstraße 116 Fürth 90762

Premiere

Produktion Stadttheater Fürth

Inszenierung: Ulrike Arnold
Co-Regie: Eli Wasserscheid
Ausstattung: Julia Ströder

mit Markus Fennert, Alexander Höchst, Petra Hartung, Fanny Krausz
Theaterverein Fürth

Theater im Gespräch:

So 28. Feb 2016, 11.00 Uhr
Stadttheater Fürth, Foyer 1. Rang