Ich verspeise Himmel

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Uraufführung

Ich verspeise Himmel

Eine Expedition für zwei Schauspieler und Ein-Mann-Orchester
Jutta Czurda und Michael Vogtmann gehen in der Regie von Werner Müller auf eine szenische Expedition. Zwischen den Säulen des Kulturforums vermessen sie Lebenslandschaften, die in den Gedichten der polnischen Lyrikerin Wislawa Szymborska (geb. 1923) darauf warten, entdeckt, gespielt und gesprochen zu werden.
Mal monologisch versunken, mal dialogisch sich streitend, begegnen sie dem Allzumenschlichen, dem Unzumutbaren des Seins, erleben Unwägbarkeiten der Liebe, durchqueren große und kleine Abschiede und werfen Blicke auf und hinter die Kunst.
Teil des Expeditionsteams ist "Ein-Mann-Orchester" Norbert Nagel, der bewegte Klangbilder erschafft, musikalische Abgründe auslotet.
Die Idee zu einer szenischen Expedition ergab sich aus dem Umstand, dass Szymborska in ihren Werken komplexe Gedanken mit einfachen, aber kraftvollen sprachlichen Mitteln ausdrückt. Aus der Distanz betrachtet sie die kleinen Alltäglichkeiten und großen Lebenswahrheiten - humorvoll, (selbst-)ironisch, doch ohne Zynismus und stets unverführbar.

Wislawa Szymborska, die 1996 den Nobelpreis für Literatur erhielt, verwebt in ihren Werken komplexe Gedanken mit einfachen, aber kraftvollen sprachlichen Mitteln. Aus der Distanz betrachtet sie die kleinen Alltäglichkeiten und großen Lebenswahrheiten - humorvoll, (selbst-)ironisch, doch ohne Zynismus und stets unverführbar.
Die vielfach ausgezeichnete Sängerin und Choreografin Jutta Czurda faszinierte zuletzt in der Produktion "Love me Gershwin" das Publikum und leitet auch in dieser Spielzeit das Community-Projekt Brückenbau.
Michael Vogtmann, bekannt aus Film- und Fernsehproduktionen, trat als Schauspieler in Fürth zuletzt in den Monologen "Über die Schädlichkeit des Tabaks/Heimgegangen" auf.

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Pressespiegel

Ich verspeise Himmel

"(...) es ist ein kleines Wunder, was da in Fürth geschieht, wenn Czurda und Vogtmann aus diesen Gedichten eine Geschichte spinnen, die kurzen Zeilen zu Dialogen formen, mit den lyrischen Worten der Szymborska erzählen, wenn sie mit der Sprache spielen und die Gedanken ganze Szenen, komisch und traurig, bedrückend und befreiend, werden lassen. (...) Ganz unmittelbar gehen einen die Gedichte da auf einmal an. Regisseur Werner Müller schickt seine beiden Schauspieler forschend auf die Reise, die direkt in die Köpfe der Zuschauer führt."

Nürnberger Nachrichten, 31. Okt 2011 

 

"Intendant Werner Müller hat zu 22 Gedichten die unterschiedlichsten Situationen, Bilder und Spielräume entworfen und erweckt mit den wunderbar harmonierenden Partnern Jutta Czurda und Michael Vogtmann die lyrischen Verse zu neuem Leben. Fernen Himmelswesen gleich betrachten die beiden Protagonisten zunächst aus höherer Warte kleine Alltäglichkeiten und große Lebenswahrheiten. Sie reflektieren - mal staunend-amüsiert, mal ironisch oder auch lakonisch - über das Leben, die Gesellschaft, die Menschen, ihre Träume, Hoffnungen und Ängste, über das Erwachen der Liebe und ihr Vergehen."

Nürnberger Zeitung, 31. Okt 2011

 

"Miteinander, gegeneinander, nacheinander zitieren die Schauspieler die wahrhaft himmlischen Zeilen Szymborskas, lassen sich die Worte auf der Zunge zergehen, schaffen Bilder auf der Bühne und im Kopf - und erzählen tatsächlich eine Handlung."

Abendzeitung, 31. Okt. 2011